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“Frühjahrsputz” bei unseren Pferden

Die nächste Weidesaison steht vor der Tür und viele Pferdebesitzer fragen sich, wie sie ihr Pferd am besten auf die schönen, grasreichen und auch arbeitsreichen Monate vorbereiten können.

Wir alle kennen es – im Winter haben die Pferde oft weniger Auslauf im Freien, die Hallenböden und Stallgassen sind staubig, das Training fällt geringer aus…. der noch anhaltende Fellwechsel ist eine zusätzliche Anstrengung für den Organismus. Zusätzlich stehen und standen die jährlichen Impfungen und die turnusmäßige Wurmkur an.

Viele Gründe unseren Pferden bzw. deren Organismus etwas Gutes zu tun – Atemwege befreien, die Darmflora unterstützen, Muskelaufbau fördern. Auch die Vorbereitung auf bzw. gegen die lästigen Plagegeister (Zecken, Milben, Kriebelmücken) sind immer wieder ein Thema in unserer Beratung.

So möchten wir euch heute ein paar Tipps geben, wie auch ihr eure Pferde nun sinnvoll unterstützen könnt.

Atemwege

Die Atemwege unserer Pferde sind im Winter vor allem durch Staub belastet; staubbedingte Kurzatmigkeit und „Abhusten“ zu Beginn der Arbeit sind die Folge. Ein Reihe von Pflanzen unterstützen die gesunde Funktion der Atemwege; wirken schleimlösend, auswurffördernd und/oder reizstillend.

Neben fertigen Mischungen und Säften empfehlen wir gerne einen Tee aus bzw. die Gabe von Einzelkräutern: ThymianAnisFenchelSüßholzSpitzwegerichSalbeiEibischIsländisch Moos – als Tee zubereitet ein beliebtes „Highlight“ vieler Pferde.

https://www.kraeutergilde.de/pferd/atemwege.html

Darm/Darmflora

Im Darm sitzt die Gesundheit – unser Immunsystem ist auf einen gesunden Darm und Darmflora angewiesen. Medikamente, Wurmkuren, Giftstoffe (Umweltgifte, Schimmelpilze) – viele Faktoren können die gesunde Darmfunktion stören. Gerade nach den Wintermonaten empfehlen wir gerne Futterpflanzenkohle oder Zeolith um Giftstoffe abzufangen und auszuleiten. Zur Regulierung der Darmflora sind vor allem Vitalpilze – hier der Hericium – bestens geeignet – einzeln oder in Kombination mit Kräutern.

Besonders beliebt und effektiv ist auch die Fütterung von Bitterstoffen – die Rindenmischung beispielsweise sorgt für eine gesunde Darmbewegung. AnisFenchel und Kümmel sind die Klassiker bei Blähungen und leichten Unwohlsein – als Einzelkraut oder auch in Form von Pflanzenkohle in pelletierter Form. Eingeweichte Flohsamenschalen helfen u.a. Sand und andere Fremdkörper auch aus den Zotten abzutransportieren.

Stoffwechsel & Hormonhaushalt

Nun ist es auch an der Zeit, den Stoffwechsel – insbesondere den Fettstoffwechsel – zu aktivieren. Ein funktionierender Stoffwechsel ist die beste Prophylaxe vor vielen Krankheiten – allen voran ReheEMSPseudo-Chushing….

Stoffwechsel und Hormonhaushalt sind eng miteinander verbunden. Beides sind sehr komplexe Bereiche, die sich gut pflanzlich unterstützen lassen, jedoch eine individuelle Beratung nötig machen. So möchten und können wir an dieser Stelle keine allgemeinen Empfehlungen aussprechen. Nutzt unsere kostenlose Beratung – so finden eine individuelle Lösung auf die Bedürfnisse eures Pferdes abgestimmt.  

Vorbereitung auf Zecken, Milben, Bremsen…

Viele natürliche Mittel zur Abwehr lästiger Besucher basieren darauf, dass sich der Körpergeruch der Pferde ändert. Als 4-wöchige Kur kann hier innerlich Schwefelblüte verabreicht werden – die Fütterung von Schwarzkümmel in Form der gemahlenen Samen oder als Öl oder auch Knoblauch (in geringen Mengen) helfen bei der Abwehr und so als Prophylaxe. So ist es sinnvoll, einige Zeit vor der Weidesaison mit der Fütterung zu beginnen.

Muskulatur aufbauen

Ohne Fleiß, kein Preis – Muskelaufbau funktioniert über gezieltes Training. Dennoch kann man den Muskelaufbau pflanzlich unterstützen. Proteine sind eine wichtige Quelle – enthalten beispielsweise in Lein– und Hanfprodukten, unterschiedlichen Saaten – aber auch in der BrennnesselSpirulina, Sonnenblumenkernen oder Hafer. Und auch können die richtigen Vitalpilze (u.a. Pleurotus) wichtige Helfer sein.

Das Grundfutter lässt sich auch mit proteinhaltigen Futterpflanzen wie der Esparsette zusätzlich bereichern.

Hier ist zu beachten, dass Proteine in einem gesunden Maße für den Muskelaufbau unerlässlich sind – jedoch sind sie auch sogenannte Säurebildner, was zu einer Übersäuerung führen kann. Der Austausch zwischen Zellen und den Zellzwischenräumen kann jedoch bei einer Übersäuerung nicht funktionieren und so wird auch der Muskelaufbau gehemmt. Die Fütterung von sogenannten basischen Kräutern – besonders effektiv als Tee – ist eine schmackhafte und abwechslungsreiche  Möglichkeit: AckerschachtelhalmBrennnesselSalbeiLöwenzahnFenchelPfefferminze und Thymian helfen, den PH-Wert basisch zu regulieren.

Ein besonderer Aspekt ist, dass Muskelaufbau nur funktioniert, solange der Muskel mit ausreichend Sauerstoff über das Blut versorgt wird (bei untrainierten Pferden ist das max. 10 Minuten der Fall). Hierzu sind Pflanzen mit einem hohen Chlorophyll-Anteil bestens geeignet – BrennnesselPetersilieHanf oder auch Basilikum.

Ihr seht, die Natur bietet viele Möglichkeiten, mit unseren Pferden nach dem Winter gut vorbereitet ins Frühjahr zu starten. Sollten eure Pferde bereits gesundheitlich vorbelastet sein – sei es durch Rehe, EMS, Pseudo-Cushing, COPD, Ekzem… – wendet euch bitte an unsere kostenlose Beratung. In diesen Fällen sollten Fütterungs- bzw. Behandlungsmöglichkeiten individuell abgestimmt sein – auf die aktuelle Situation und unter Berücksichtigung der bisherigen Medikamente, Befunde…. ihr erreicht uns per Email (lebensbaum@kraeutergilde.de), über den Messenger oder per WhatsApp (0176 32 80 59 81).

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