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Hufrehe – was nun?

Eine überaus schmerzhafte Erkrankung für unsere Equiden mit vielfältigen Ursachen; die Behandlung ist oft langwierig und sehr schmerzhaft. Auch nach einer überstandenen Rehe heißt es Haltung- und Fütterung optimal anzupassen.

Im Bereich der Hufrehe wird glücklicherweise viel geforscht, was es für alle Beteiligten einfacher macht, diesen Vorgang zu verstehen. Allerdings hat dies auch zur Folge, dass viele Behauptungen und Annahmen aus der Vergangenheit mittlerweile überholt oder ergänzt wurden. So möchten wir euch einen Überblick geben, über den aktuellen Stand.

Hufrehe gehört neben EMS und Cushing zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen bei unseren Pferden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen

·        Futter-Rehe
·        Belastungs-Rehe
·        Geburts-Rehe
·        Vergiftungs-Rehe
·        Hunger-Rehe

Hier wiederum unterscheidet man die akute von der chronischen Hufrehe.

Wichtig ist vor allem, den Beginn einer Hufrehe rechtzeitig zu erkennen. Erste Anzeichen sind

·        Leichte Fühligkeit gerade auf hartem Boden
·        Will die Hufe nur noch widerwillig geben 
·        Pferd verlagert beim Stehen das Gewicht hin und her
·        Lehnt sich beim Hufeauskratzen an den Besitzer
·        Möchte keine Wendungen mehr laufen

Eindeutig wird es dann, wenn die Pferde gar nicht mehr laufen wollen, da die Schmerzen zu groß geworden sind und die typische Sägebockstellung eingenommen wird, um so das Gewicht nach hinten zu verlagern.

Hufrehe kann durch eine Vielzahl von Ursachen ausgelöst werden, was es für uns Pferdebesitzer das Management eines Rehepferdes soschwer macht:

·      Falsche Fütterung – nicht artgerechte Futtermitteloder zu große Mengen
·        Übergewicht
·        Zu wenig Bewegung
·        Starkes Untergewicht, aber auch strikte Diäten
·        Vergiftungen
·        Fehler in der Hufbearbeitung
·        Medikamente – leider auch klassische Schmerzmittel
·        Überbelastungen/Verletzungen
·        Falsches Weidemanagement inkl. bestimmter Grassorten
·        Stoffwechselstörungen inkl. Hormonhaushalt

Sicher ist jedoch, dass eine falsche Fütterung oder auch bestimmte Grassorten, die durch die Einzucht von Endophyten widerstandfähig gemacht wurden, sehr häufig der Auslöser in unseren Breitengraden sind.

Hufrehe ist immer ein Notfall und bedarf der schnellstmöglichen Therapie – ob nun durch euren Tierarzt des Vertrauens oder mit einem erfahrenden naturheilkundlichen Therapeuten. Wir bei der Kräutergilde stehen für den natürlichen Weg, auch in Kombination mit den klassischen veterinärmedizinischen Ansätzen.

Zu Beginn – in der akuten Phase – ist es wichtig, dass komplette „System“ erstmal zu beruhigen und Linderung zu verschaffen. Da bei einer Rehe auch das Blut eindickt, was dann auch für massive Schmerzen verantwortlich ist, ist es wichtig, dass Blut zu verdünnen. Dies könnt ihr natürlich mit der Kombination aus Weidenrinde und Mädesüß (am besten als Teesud gekocht) oder durch Nattokinase, ein überaus starker natürlicher Blutverdünner.

·      Verzichtet bitte auf alle synthetischen Zusätze inkl. gutgemeinte synth. Mineralfuttern oder Grundfuttern, die synthetisch mineralisiert wurden. Streicht alles aus der Fütterung, was künstliche Zusätze oder viel Zucker enthält. Die rein natürliche, artgerechte Grundversorgung ist eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Behandlung von Hufrehe und gleichzeitig auch Basis, um Hufrehe zu vermeiden. 

·        Achtet auf eine gute Heuqualität. Bei minderer Heuqualität könnt ihr diese z.B. mit Auf’s Heu deutlich verbessern und gleichzeitig die Darmflora natürlich unterstützen, was den Heilungsprozess der Hufrehe fördert. 

·        Bitte verzichtet – auch bei übergewichtigen Pferden – darauf, dass Heu radikal zu rationieren, was leider häufig empfohlen wird. Der ohnehin schon gekippte Stoffwechsel wird dadurch zusätzlich belastet und vor allem massiv gestört.

·        Setzt nach Möglichkeit in der akuten natürliche Schmerzmittel und Entzündungs-hemmer ein wie z.B.

Weidenrinde und Mädesüß anf mit CBD

Elastobene – der natürliche Schmerzsaft

Curcuma oder Ingwer 

      Neben der Schmerzbehandlung ist es wichtig, dass Schlackstoffe abtransportiert und der Blut- und Lymphkreislauf unterstützt wird. Hier helfen u.a.  

Ginkgoblätter

Labkraut

Kräutersäfte wie Cuorebene

Brennnessel

Birkenblätter

Der Einsatz gut aufeinander abgestimmter Kräutermischungen nach den ersten, akuten Tagen hilft, die komplexen Stoffwechselvorgänge zu regulieren. Einige unsere Hersteller bieten euch hier bereits fertige Mischungen an

Rehe-Akut von Original Leckerlies

Zauberläufer von Hotte Maxe

Rehe Plus von V-Point

Auch bei Hufrehe ist ein gesunder Darm maßgeblich für den Erfolg der Behandlung wichtig. Auch sollten evlt. frei gesetzte Giftstoffe im Darm abgefangen und abtransportiert werden. Hier helfen euch die natürlich „Giftfänger“ Sorbibene oder Futterkohle aus reinen Kräutern.

Ihr seht, dass die Natur euch viele Möglichkeiten bietet, euren Pferden und Pony auch bei Hufrehe effektiv zu helfen. Wir sind gerne für euch da, um die für euch passenden natürlichen Helfer individuell zusammen zu stellen, alle Fragen ausführlich zu beantworten. Wir begleiten euch während der Therapie – natürlich kostenlos und unverbindlich.

Am einfachsten erreicht ihr unsere Fachberatung über WhatsApp 0176/32805981 – bitte nutzt die Gelegenheit, wenn ihr Hilfe benötigt.

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